Interessante Erotik-NEWS beim Rotlicht-Weblog

Auf unserem Rotlicht Weblog findest Du in loser Folge interessante Artikel aus dem Themenbereich Erotik. Schau einfach mal rein :

Neue Seite zum Prostituiertenschutzgesetz von Voice4Sexworkers und der Gemeinnützigen Stiftung Sexualität und Gesundheit gibt Hilfe und informiert   Die Regierungen der Bundesländer haben es bislang nicht auf die Reihe bekommen, das im letzten Jahr verabschiedete Prostituiertenschutzgesetz auch nur annähernd zu bearbeiten. So ist weder klar, wo sich die Prostituierten ab Juli 2017 anzumelden haben, wer für ihre Gesundheitsberatung zuständig ist (Gesundheitsämter ja oder nein), wie die Polizeibehörden künftig vorzugehen haben etc.pp.. Man bekommt gar den Eindruck, dass sich niemand mit dem Thema beschäftigen will, nötige Regelungen und Verordnungen stets auf morgen verschoben werden.   Beispiel Mecklenburg-Vorpommern: Wir haben bei verschiedenen Stellen/Behörden nachgefragt: – Das kommunale Gesundheitsamt Schwerin teilte uns mit, dass es noch keine Entscheidung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit über die Zuständigkeiten in puncto Gesundheitsberatung gebe. Somit konnte uns der Fachdienst auch alle anderen damit einhergehenden Fragen nicht beantworten – Seitens des Polizeiinspektion Schwerin verwies man uns an das Sozialministerium und an das Landeskriminalamt. – Keine Antwort vom LKA MV – Keine Antwort vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung – Keine Antwort vom Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit – Keine Antwort (trotz mehrfacher Anfrage; nur eine einzige Vertröstung) von der Schweriner Gleichstellungsbeauftragten. Und das obwohl sie bereits im Oktober 2016 auf einer entsprechenden Diskussionsveranstaltung des Bundes weilte.   Nun gut, die Länder wollten das Gesetz mehrheitlich nicht. Doch der Bund hat entschieden ab Juli 2017 tritt es in Kraft. Und Sexarbeiter_innen und Betreiber müssen sich damit auf viele teils einschneidende Neuregelungen und Verpflichtungen ein- und umstellen. Wie sollen sie das aber bitte bewerkstelligen, wenn die Länder bis heute keinen Plan haben? Daneben gibt es keinerlei staatliche Aufklärungs- bzw. Infomaterialien. Die Betroffenen werden wohl bis kurz vor Schluss allein gelassen. Die Konsequenzen nicht abzusehen.   NRW veröffentlicht Entwurf einer Verordnung zum ProstSchG Einzig das Land NRW hat es geschafft, einen klitzekleinen Entwurf einer Verordnung zu konzipieren. Allerdings [...]
Thema am 09. und 10. Februar 2017: „Das Prostituiertenschutzgesetz“  Das Gleichstellungsbüro der Universität Leipzig veranstaltet vom 09. bis 10. Februar 2017 eine internationale und interdisziplinäre Tagung mit dem Thema „Das Prostituiertenschutzgesetz“. Laut Veranstaltern soll das Gesetz einer „kritischen Analyse unterzogen“, die „Implementierungsstrategien herausgearbeitet“ und die „Umsetzungsprobleme der Länder besprochen“ werden. „Fokus und roter Faden der Tagung soll dabei die Frage nach dem bestmöglichen Schutz von Sexarbeiter*innen sein“, heißt es auf der Webseite gleichstellung.uni-leipzig.de. Apropos kritische Auseinandersetzung: gleich zu Beginn unterläuft den Verantwortlichen ein nicht unerheblicher Fehler. Da heißt es: „[…] soll das 2016 reformierte Prostitutionsgesetz, das seither den verheißungsvollen Namen Prostituiertenschutzgesetz trägt,[…]“ Aber: das Prostitutionsgesetz wurde nicht reformiert und in Prostituiertenschutzgesetz umbenannt! Ersteres (von 2002; offiziell: „Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten“) wird weiterhin Bestand haben, wird sogar im Paragraphen abgeändert. Letzteres heißt offiziell „Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen“ und tritt einfach nur zusätzlich in Kraft. Naja, bleibt zu hoffen, dass man bei der morgen beginnenden Veranstaltung, inklusive Vorträge und Workshops, besser vorbereitet ist. Davon gehe ich aber aus, immerhin sind die Referenten keine Unbekannten. Angekündigt sind u.a. Ban Ying, KOK, Terre des Femmes, BesD und Doña Carmen. Zur Ankündigung geht es hier: http://www.gleichstellung.uni-leipzig.de/veranstaltungen/tagung-prostituiertenschutzgesetz/  rmv
Sprung aus dem zweiten Stock als Arbeitsunfall anerkannt – Sexarbeiterin ohne schriftlichen Arbeitsvertrag bekommt Unfallversicherungsschutz zugesprochen„Ist eine Prostituierte selbstständig oder angestellt? Von der Antwort hängt ab, ob sie bei einem Unfall versichert ist. Ein Gericht entschied nun für eine Frau, die vor ihrem rabiaten Zuhälter geflohen ist“, schrieb am Freitag „Spiegel Online“. Hintergrund war ein Rechtsstreit zwischen einer osteuropäischen Prostituierten, die 2012 in einer Hamburg Modellwohnung anschaffen ging, und der Berufsgenossenschaft. So war die Klägerin vor ihrem gewalttätigen Zuhälter aus dem Fenster geflohen, wobei sie sich schwer verletzte (Mehrfragmentfraktur). Noch heute sei sie aufgrund der erlittenen Verletzung arbeitsunfähig. Weil sie aber weder als selbstständige Unternehmerin tätig war noch einen Arbeitsvertrag vorweisen konnte – noch dazu war ihr gar nicht erlaubt in Deutschland zu arbeiten, sie besaß in diesem Zeitraum lediglich ein Touristenvisum – verwehrte man ihr den Schutz der beruflichen Unfallversicherung. Im Prozess der bereits im Juli 2016 beendet und im August für rechtskräftig erklärt wurde (das Urteil ist unter dem Aktenzeichen: S 36 U 118/14 veröffent), entschied das Hamburger Sozialgericht allerdings zugunsten der Prostituierten.  Das Gericht begründete sein Urteil wie folgt: „[…] Die Klägerin war zum Zeitpunkt auch versicherte Person, da sie als Prostituierte in Hamburg einer Beschäftigung nachgegangen ist. Nach § 7 Abs. 1 Satz 1 SGB IV ist Beschäftigung die nichtselbständige Arbeit, insbesondere in einem Arbeitsverhältnis. Ein Arbeitsverhältnis wird grundsätzlich bei Vorliegen eines gültigen Arbeitsvertrages angenommen, wobei dieser keine konstitutive Bedeutung hat, sondern es auf die tatsachlichen Verhältnisse ankommt (BSG, Urteil vom 04. Dezember 1958, Az. 3 RK 3/56; BSG, Urteil vom 29. September 1965, Az. 2 RU 169/63). Der Begriff des Beschäftigungsverhältnisses ist daher weiter als derjenige des arbeitsrechtlichen Arbeitsvertrages, wenn auch eine Beschäftigung stets anzunehmen ist, wenn nach arbeitsrechtlichen Grundsätzen ein Arbeitsverhältnis besteht. Es kommt daher für das Vorliegen einer Beschäftigung nicht auf den Abschluss eines wirksamen Arbeitsvertrages, [...]
Mal wieder eine neue Reportage/Dokumentation über das Rotlicht veröffentlicht… Ende Januar übertrug die Neuen Zürcher Zeitung in ihrer Doku-Reihe „NZZ Format“ einen 30-minütigen Fernsehbeitrag mit dem Titel „Sexarbeit. Verbot oder Toleranz“. Zu Wort kam unter anderem Undine de Rivière. Wer die Dokumentation in voller Länge ansehen will, der findet sie unter https://www.nzz.ch/sonntags-doku-sexarbeit-ld.141994 Unter folgendem Link ist auch ein download möglich: http://www.nzzformat.ch/108+M577ace17cbc.html
Die Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aufklärung in Westmecklenburg informiert in ihrer heutigen Pressemitteilung über Veränderungen bezüglich der HIV-Testberatung. Darin heißt es:  Mit dem Umzug des Gesundheitsamtes des Landkreises Nordwestmecklenburg in neue Räumlichkeiten in die Rostocker Str. 76 in Wismar haben sich auch Veränderungen bei der Testberatung zum HIV-Test ergeben. Die Testberatung des Landkreises Nordwestmecklenburg führt nunmehr ausschließlich die Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aufklärung – AIDS-Hilfe Westmecklenburg durch. Die Blutentnahme erfolgt weiterhin beim Fachdienst Öffentlicher Gesundheitsdienst des Landkreises. Der HIV-Schnelltest der Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit findet ab sofort jeden 1. Montag im Monat von 14 – 17 Uhr (vorher jeden 1. Donnerstag !) in der Rostocker Str. 76 in Wismar statt.
Gut, jetzt wird der eine oder andere sagen, den kenn ich doch schon. Mir war er aber unbekannt: der Youtube-Kanal von Orinta Orientierung. Überhaupt, die Youtuberin selbst. In ihren Videos berichtet sie über alle möglichen Themen, die Sexarbeiterinnen und Freier beschäftigen, klärt auf über Sex im allgemeinen und im besonderen und spricht auch einfach mal nur über ihr Leben. Das ganze ganz direkt, offen und ehrlich, aufgeklärt… . Und immer ganz im Stile wie es solchen, ich möchte mal sagen Lifestyle-Kurzvideos eigen ist. Ihr von Tattows bedektes Äußeres bedient dann zusätzlich noch den aktuellen Zeitgeist. Ganz offensichtlich ist ihre Zielgruppe (im Gegensatz zu den sonstigen im Netz auffindbaren Videobeiträgen zum Thema Sexarbeit) bewusst die jüngere Generation, also Menschen zwischen 16 und 30 Jahre. Aktuell ist Orinta, die ihre erotischen Dienstleistungen unter anderem Namen anbot, wohl nicht mehr im Gewerbe aktiv. Ihr Kaufmich.de-Profil ist allerdings nicht abgeschaltet. Wie dem auch sei, wer mehr über die junge Ex-Prostituierte und ihre Welt erfahren möchte, hier entlang: https://www.youtube.com/channel/UCuwZuVU-J-wdRSV7nQipl8A/featured Und die Wahl-Berlinerin ist ziemlich umtriebig, nutzt die ganze Bandbreite der Social Media. Aber schaut selbst…: https://www.instagram.com/orintaoreo/ https://plus.google.com/116519486592038493577 https://www.facebook.com/OrintaOreo   Wie man es nicht macht… Im Gegensatz zu Orintas Youtubekanal steht jener von „Piraten Lea“.  In einem ihrer Videos widmet sich auch die Jung-Piratin dem Thema Sexarbeit und versucht aufzuklären und mit Ressentiments und Klischees aufzuräumen. Nur leider macht sie das nicht gut. Verfällt sie doch in eine neunmalklug besserwisserische und dazu naive Art, die dem Ganzen nicht gut kommt. Ich weiß nicht wie alt Lea ist, knapp über zwanzig vermute ich. Doch mit ihrem Sprech wirkt sie wie eine 16-Jährige bei ihrem auswendig gelernten Schulvortrag. So unterlässt sie, trotz ihrer guten Absicht, die wirklichen Stigmata und Probleme der Prostituierten zu ergründen. Die versprochenen „Fakten über Sexarbeit“ liefert sie auch nicht. Hingegen postuliert sie Meinung. Und das, wo sie doch Politikerin sein will. Was ist denn [...]
Wie eine Manga-Heldin gegen Syphilis und Co. vorgehen soll  Gerade im Netz entdeckt, dass das japanische Gesundheitsministerium mit einer für uns eher skurrilen Aktion gegen die weitere Ausbreitung von STI (Sexually Transmitted Infection, englisch für Sexuell übertragbare Erkrankung) vorgehen will. So seien in dem 127 Mio. Einwohner großen Inselstaat vor allem die Syphilis-Erkrankungen in den letzten Jahren stark angestiegen. Um dem Einhalt zu gebieten soll nun die Kultfigur Sailor-Moon ihr Augenmerk weg von bösen Dämonen hin zu der Geschlechtskrankheit richten. Damit bekommt das Motto der Mädchenkriegerin „für Liebe und Gerechtigkeit“ eine ganz neue Bedeutung. Laut diversen Manga- und Animee-Sites seien im Zuge dieses Projektes 156.000 Flyer und 5.000 Poster in Umlauf gebracht worden. Dazu wurden 60.000 Kondome (in herzförmiger Verpackung, bebildert mit Sailor Moon) verteilt. Ganz im Sinne des Serienvorbilds lautet der Werbeslogan: „Wenn du dich nicht testen lässt, werde ich dich bestrafen!“ Im Vergleich das Original, dort tritt Sailor Moon aka Usagi „Bunny“ Tsukino ihren Kontrahenten immer mit dem Satz „Ich kämpfe für Liebe und Gerechtigkeit. Und im Namen des Mondes – werde ich dich jetzt bestrafen“ entgegen. Wie das mit der Bestrafung jetzt nun genau gemeint ist, ich weiß ja nicht. Naja, solange die Kampagne erfolgreich ist bzw. eine Manga-Figur präventiv Einfluss nehmen kann, ist ja alles in Ordnung. Japaner halt…   Übrigens: auch in Deutschland nimmt die Verbreitung von Syphilis mehr und mehr zu. 2015 wurde mit 6.834 registrierten Fällen ein neuer Höchststand erreicht. Entscheidende Faktoren für eine Übertragung der krankheitsverursachenden Bakterien sind der Verzicht auf Kondome sowie Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern. Daher sollte gerade im Rotlicht-Milieu immer gelten: Sex nie ohne Kondom!   rmv  
Sexgewerbe um 1 Mio. Euro geschröpft  RP-online berichtete vor einigen Tagen über die Jahresbilanz Duisburgs in Sachen Sex-/Vergnügungssteuer. Danach sollen der rheinische Großstadt 2016 rund eine Million Euro Steuern aus dem Rotlichtmilieu zustehen. Während der Leser ein wenig über die Berechnungsgrundlagen etc. informiert wird, lässt das Journal jedoch das eigentliche hinterhältige an der ganzen Sache aus. Nämlich die Doppelbesteuerung der Gewerbetreibenden. Denn Bordellbesitzer müssen ja trotzdem Gewerbesteuer und gegebenenfalls Lohnsteuer begleichen. Und auch selbständige Prostituierte sind einkommenssteuerpflichtig. Die 1 Mio Euro sind also nur die halbe Wahrheit. Einiges blabla später wechselt die Autorin dass das Thema. Nun liest man, dass rund 90 Prozent der Sexarbeiterinnen nicht krankenversichert seien, was ein großes Problem wäre. Wie man auf die Zahl kommt, bleibt indes unklar. Zumal sich erfahrungsgemäß viele Sexworker gar nicht als solche outen und stattdessen ihre Selbständigkeit unter weniger stigmatisierten Berufen anmelden. Ich will aber nicht in Abrede stellen dass ein unbestimmter Teil der Prostituierten tatsächlich nicht kranken- und sozialversichert ist. Das Problem daran ist aber vielschichtiger als es die Stadt Duisburg und rp-online darstellt. Schon gar nicht ist es so pauschal und verallgemeinernd festzulegen. Denn da liest man: >>Die Prostituierten hätten nicht nur sexuell übertragbare Infektionen, sondern auch viele andere gesundheitliche Probleme.“Viele Krankheiten werden verschleppt, selbst therapiert, bzw. die Therapie wird auf den nächsten Aufenthalt im Heimatland verschoben“, so eine Sprecherin der Stadt.<< Hier werden Prostituierte einfach mal unter Generalverdacht gestellt. Sie alle sind krank! In deren Körpern wimmelt es nur so vor Geschlechtskrankheiten, Erregern, Syndromen und psychischen Belastungsstörungen… Daran gibt es nichts zu rütteln. Immerhin sind es ja Huren! Im Übrigen: dass aber eine fehlende Krankenversicherung auch heißt, krankheitsbedingte (hier bitte ganz normale Infakte, Viruserkrankungen etc. anstelle von STI einfügen) Arbeitsausfälle nicht bezahlt zu bekommen, hätte man hier mal erwähnen müssen. Was passiert bei Unfällen in deren Folge ein Krankheitsaufenthalt notwendig ist? Schon solch [...]
Dona Carmen e.V. ruft zu Spenden auf  „Setzen wir alles daran, dass das so genannte „Prostituiertenschutzgesetz“ der Großen Koalition am aktiven und passiven Widerstand der Betroffenen – vor und nach dessen Inkrafttreten – scheitert. Setzen wir alles daran, die veröffentlichte Meinung über unsere legitimen Anliegen zu informieren und sie von unseren Zielen zu überzeugen. Das gegenwärtige Totschweigen eines der miesesten und niederträchtigsten Gesetze, die in dieser Republik jemals beschlossen wurde, muss durchbrochen werden.“ Mit diesen Worten ruft dieser Tage der Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten, Dona Carmen e.V., auf. Laut den Initiatoren soll bis Oktober 2017 eine Verfassungsbeschwerde auf den Weg gebracht werden. Bislang sei man auf einem guten Weg, haißt es auf der Onlineplattform donacarmen.de. So habe man einen Richter am Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin mit der Ausarbeitung der Verfassungsbeschwerde beauftragt. Ein 9-köpfiger Beirat aus „Wissenschaftler/innen, Juristen Sexarbeiter/innen, Betreibern und Datenschützern“ wurde gebildet. Und die das Projekt begleitende Spendenkampagne fände laut Verein bislang viele Unterstützer 3. bundesweites Koordinierungstreffen „Verfassungsbeschwerde gegen das ProstSchG“   Ganz zum Thema wird sich das nächste bundesweite Koordinierungstreffen genau damit beschäftigen. Es findet am 24. Februar in den Vereinsräumen in Frankfurt/Main statt. In diesem Sinne ruft Dona Carmen zur Teilnahme auf: „Wir bitten alle Sexarbeiter/innen, Betreiber/innen von Etablissements und alle Menschen, denen die Entrechtung und Entmündigung von Sexarbeiter/innen durch das ProstSchG nicht gleichgültig ist, sich unserer Kampagne und dem Widerstand gegen dieses unsägliche Gesetz anzuschließen und für die Verfassungsbeschwerde zu spenden!“   Weitere Informationen zur Verfassungsbeschwerde, zum Koordinierungstreffen sowie zum Spendenkonto findet ihr auf http://www.donacarmen.de/es-geht-voran-kampagne-verfassungsbeschwerde-gegen-das-prostituiertenschutzgesetz-gut-angelaufen/ Eine umfangreiche Diskussion ist zudem auf sexworker.at zu finden: http://www.sexworker.at/phpBB2/viewtopic.php?t=13569&highlight=dona+carmen   rmv  
Sexarbeit in Deutschland aber weiterhin kein anerkanntes Gewerbe  Das Prostituiertenschutzgesetz tritt im Juli diesen Jahres in Kraft. Das hatte der Bund so beschlossen. In den Ländern selbst herrscht allerdings bis heute noch jede Menge Unklarheit. So weiß keiner so recht, welche Behörde für was zuständig sein soll, wie der Mehraufwand an Arbeit (Registrierung, Beratung, Sachbearbeitung etc.) innerhalb der Ämter gewuppt werden soll… Dazu kommt, dass wohl ein Gros der Prostituierten gar nicht genau weiß, was mit dem ProstSchG auf sie zukommt. Geschweige denn dass sie überhaupt Kenntnis von der Existenz des Gesetzes haben. Die Opposition des Deutschen Bundestages (Linke und Grüne) hatte das vermeintliche „Schutzgesetz“ leider nicht verhindern können. Nun kommen die Bündnisgrünen mit einer (nicht ganz) neuen Idee daher. Sexualassiszenz bzw. Sexualbegleitung soll staatlich finanziert werden. Gegenüber der „Welt am Sonntag“ äußerte die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Elisabeth Scharfenberg, dass sie sich ein Modell nach dem Vorbild der Niederlande vorstellen könne. Damit soll es Pflegebedürftigen und Schwerkranken möglich sein, Sex mit Prostituierten bezahlt, also auf Rezept zu bekommen. Kaum war die Äußerung Scharfenbergs medial verbreitet worden, kamen auch schon die Unterschiedlichsten kommentare und Meinungen von allen Seiten. Eine der blödsinnigsten ist sicherlich die des Hochschulprofessors Wilhelm Frieling-Sonnenberg. Dieser halte das Konzept Medienberichten zufolge für „menschenverachtend“, da es die Betroffenen mittels „sexuellen Druckabbau wieder funktionstüchtig machen“ und so ruhig stellen soll. Menschenverachtend ist aber wohl eher seine Aussage, da er damit jenen Menschen in Pflegeeinrichtungen ihre Sexualität bzw. den Wunsch danach abspricht. Und als Pflegeforscher sollte er wissen, dass der Umgang mit Sex in vielen Einrichtungen ein Problem darstellt. So sind körperliche Beziehungen oft weder unter den Bewohnern und schon gar nicht zwischen Pflegern und Bewohnern möglich. Statt nach Lösungen zu suchen, werden die sexuellen Bedürfnisse von Patienten/Pflegebedürftigen öffentlich jedoch totgeschwiegen oder als unwichtig abgetan. Eine Vorreiterin der Idee der [...]

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